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Vinzenz Praxmarer

Musikalischer Leiter

Geboren in Linz

Vinzenz Praxmarer

Vinzenz Praxmarer absolvierte sein Dirigierstudium an der Privatuniversität Konservatorium Wien, Abschluss 2007. Er arbeitete als Assistent u.a. von Kirill Petrenko, Bertrand de Billy, Marc Albrecht, Yannick Nézet-Séguin, Christoph Eschenbach und zuletzt Franz Welser-Möst und war Assistenzdirigent und Studienleiter u.a. am Theater an der Wien (Intermezzo, Ariadne auf Naxos, Der Freischütz), bei den Salzburger Festspielen (Lulu, Così fan tutte, Don Giovanni, Fidelio, Die Liebe der Danae), an der Opéra national de Lyon sowie an der Nederlandse Opera Amsterdam (Don Carlo, Il Trittico, Eine florentinische Tragödie)

Als Operndirigent debütierte Praxmarer 2006 beim Lehár-Festival Bad Ischl, wo zahlreiche Produktionen sowie 2011 ein Galakonzert mit KS Angelika Kirchschlager folgten, mit der ihn seither eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet. Weitere Debüts folgten: Festival operklosterneuburg Le Nozze di Figaro, Wiener Volksoper (Das Land des Lächelns), Landestheater Bregenz (Die Zauberflöte), Theater Bern, Theater St. Gallen. 2012 gab Praxmarer sein Debüt an der Wiener Staatsoper mit Richard Wagners Frühwerk Die Feen, er leitete dort außerdem die musikalische Neueinstudierung der Kinderoper Das Traumfresserchen, die Uraufführung von Elisabeth Naskes Kinderoper Das Städtchen Drumherum sowie Wagners Nibelungenring für Kinder. 2015 dirigierte er  an der Opéra national de Paris die Produktion Siegfried et l’anneau maudit (gekürzte Fassung von Wagners Ring des Nibelungen).

Im symphonischen Bereich führten ihn Einladungen zum Lettischen Nationalorchester (Riga), zum Münchner Rundfunkorchester (Prinzregententheater) sowie zum Moscow State Symphony Orchestra (Svetlanovsky Hall Moskau), weiters zum Linzer Konzertverein (Brucknerhaus Linz), Kaunas City Symphony Orchestra (Litauen), Bad Reichenhaller Philharmonie, Innviertler Symphonieorchester. 2012 dirigierte er das Galakonzert des Belvedere-Wettbewerbs.

1998 gründete er das Wiener Kammerorchester Divertimento Viennese, dessen künstlerischer Leiter er seither ist. 2014 debütierte das Orchester beim Opernfestival Jennersdorf mit Henzes Pollicino. Mit KS Angelika Kirchschlager folgten im Frühjahr 2016 Konzerte im Linzer Brucknerhaus und im Wiener Konzerthaus mit Werken von Komponisten, die zur Emigration gezwungen wurden (Korngold, Schönberg, Weill).

Das Jahr 2016 brachte Neuproduktionen von Pollicino am Theater St. Gallen, Hänsel und Gretel am Theater an der Wien in der Kammeroper, sowie Così fan tutte mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, mit der ihn mittlerweile eine mehrjährige Zusammenarbeit verbindet. In der kommenden Saison stehen u.a. Konzerte mit der Philharmonie in Sofia, dem Musikkollegium Winterthur, der Wiener Akademischen Philharmonie und dem Orchester Divertimento Viennese auf dem Programm.